Ahlen, Zeche Westfalen

Ahlen, Zeche Westfalen

1959


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Diese Zeche ist die am weitesten im Osten liegende fördernde Schachtanlage des rheinisch-westfälischen Steinkohlereviers. Der heute 133,5 Millionen qm umfassende Grubenfelderbesitz wurde bereits vor dem ersten Weltkrieg durch eine Doppelschachtanlage erschlossen. Die Schächte 1 und 2, die 1909 angesetzt wurden, erreichten 1910 bei 945 m Teufe das Steinkohlengebirge. Seit 1913 steht die Zeche in Förderung. Heutige Grubenabteilungen: Schacht 1/2 und Schacht 3/4 . Mit dem Abteufeln des Schachtes 5 wurde 1953 begonnen (1956 bei einer Tiefe von 1073 m beendet). Tiefe der Hauptfördersohle: 1035 m. da inzwischen die 1200 m Sohle ausgerichtet wurde, gehört Westfalen zu den tiefsten Zechen des Ruhrgebiets. Die vorwiegend flache Lagerung der Fettkohlenflöze, deren mittlere Mächtigkeit bei 150 cm liegt, gestattet die weitgehende Maschinisierung des Abbaus. Heute sind alle Abbaubetriebe der Zeche mit schneidenden und schälenden Gewinngsmaschinen ausgerüstet.

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Bundesarchiv_07
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